DIE RÜCKKEHRTENDENZEN DER EUROPÄISCHEN TÜRKEN SIND AM TIEFPUNKT ANGEKOMMEN

Vor allem Mitte der 2000er Jahre wollten die Türken tendenziell in die Türkei zurückkehren. Untersuchungen zu diesem Thema zeigen, dass viele türkische Migranten ihre Rückkehr aufgrund der Zunahme von Rassismus, Islamophobie und Turkophobie in den Ländern, in denen sie leben, und die positiven Entwicklung in der Türkei beschleunigt haben. Unter den Menschen, die in die Türkei zurückkehrten, waren Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure und andere Akademiker.

Personen, die in die Türkei zurücktreten, mussten jedoch 3-4 Jahre nach ihrer Rückkehr in das Land zurückkehren, aus dem sie kamen, da es kein Projekt gab, die Rückkehrer in das Land eingliedern. Für Türken war das eine doppelte Niederlage: Erstens waren sie in der Türkei nicht erfolgreich, und zweitens sind sie in die Länder mit Niederlagen zurückkehren. Damit hat die Türkei eine sehr wichtige Chance verloren. Die Leute, die kamen, haben ihre wirtschaftlichen Ersparnisse mitgebracht und sie wollten ihr Wissen aus den Ländern, in denen sie lebten, in die Türkei übertragen. Die türkische Regierung konnte diesbezüglich keine ausreichend sensible Politik umsetzen. Jetzt wird die Situation noch schlimmer.

 Wenn Sie mit jemandem sprechen, werden Sie sehen, dass er/sie versucht, “Wie setze ich einen Fuß in Europa, wie bekomme ich eine Arbeitserlaubnis?” . Es ist mittlerweile sehr schwierig, in Europa eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Auf der anderen Seite hat Deutschland seine Türen für zwei Branchen geöffnet: Gesundheits- und Gastronomiepersonal. Als Gesundheitspersonal haben 7000 türkische Ärzte eine Anstellung gefunden und arbeiten in Europa, insbesondere in Deutschland. Unsere Krankenschwestern sind noch einen Schritt nach unten gegangen und arbeiten als Pflegekräfte in den Altenheimen. Neben der türkischen Gastronomie, deren Zahl in Europa über 30.000 beträgt, gehen vor allem diejenigen, die als Köche arbeiten wollen, in diese Länder. Sie fliehen auch ins Ausland, indem sie ihr Kapital in der Türkei mitnehmen. Fast alle Institutionen haben sich dieser Entwicklung angeschlossen, die mit Sabancı in der groß Einschluss begann. Auch die mittlere-Kapital bemüht sich, eine Chance zu finden und ins Ausland zu fliehen. Leider finden unsere in der Türkei ausgebildeten Nachwuchskräfte aufgrund der hohen Arbeitslosenquote in unserem Land keine Anstellung und gehen in andere Länder. Diese werden auf lange Sicht als die großen Verluste der Türkei erscheinen.

Die wirtschaftliche Lage der Präsidentschaft für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften ist sehr hoch. Die Präsidentschaft der Türken im Ausland, die den UETT-Verbänden großartige Projekte gibt und Diyanet unterstützt, bereitet nun große Treffen in Deutschland im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen vor. Sie laden Menschen ein, die sie politisch nahestehen, und nehmen sie mit ins Ausland. Wir wissen, dass diese Organisation, die ganz ohne Bezug zu den Themen ist, seit ihrer Gründung viele Präsidenten gewechselt hat. Warum diese Präsidenten an die Macht kamen und warum sie sie veränderte wurden, gab es darunter so viele verschiedene Personen; das sind die Themen, die diskutiert werden müssen.

Übersetzerin: Aslı Melek Kel

aslimelekkel@gmail.com

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